„Für Freiheit, Recht, Zivilcourage“

Im Oktober 2020 wird ein Band unter dem Titel „Für Freiheit, Recht, Zivilcourage. Der 20. Juli 1944“ (Herausgeber: Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll und Dr. Rüdiger von Voss) erscheinen. Er fasst die Ergebnisse der Tagung zusammen, die im Juli vergangenen Jahres in Dresden u.a. in Kooperation mit der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V. stattfand.

Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.bebra-wissenschaft.de/vzvorschau/titel/937-fuer-freiheit-recht-zivilcourage.html

Kontrovers: Wo beginnt Widerstand?

Fridays for Future, Montagsdemo, Hambacher Forst – sie alle sind zu Schlagworten für den organisierten Protest gegen politische Entscheidungen geworden. Angehörige sämtlicher Generationen und unterschiedlichster gesellschaftlicher Gruppen machen mobil – und zeigen durch zivilen Ungehorsam, dass in ihren Augen etwas nicht stimmt in ihrer Gemeinde, ihrem Land, der Welt. Gilt das in einer parlamentarischen Demokratie als Widerstand? Oder ist dieser Begriff aktiven Umsturzversuchen und der Beseitigung von Tyranneien vorbehalten? Mit dieser durchaus kontroversen Frage hat sich die XXXIII. Königswinterer Tagung der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 und der und Jakob-Kaiser-Stiftung in Bonn beschäftigt.

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Quelle: Informationen zur politischen Bildung / izpb 330 2/2016

Was bringt Menschen dazu, sich totalitärer Gewalt zu wiedersetzen? Diese Frage steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir haben ein Forum geschaffen, auf dem Wissenschaftler und Zeitzeugen, Forschung und persönliches Erleben aufeinander treffen.

Portrait

Auftrag

Die Kernthesen unserer Satzung lauten:

  • Erforschung der Geschichte der Widerstandsbewegung gegen das NS-Regime in Deutschland und in den ehemals von dem NS-Regime besetzten europäischen Ländern, um ihre Bedeutung in der Öffentlichkeit wachzuhalten.
  • Die Vergabe von Forschungsaufträgen und Herausgabe von Forschungsergebnissen und sonstiger mit dem Vereinszweck in Zusammenhang stehender Publikationen.
  • Die Durchführung von Vorträgen, Tagungen, Kolloquien und ähnlichen Veranstaltungen.

Daraus leitet sich folgender Auftrag ab:

Die Forschungsgemeinschaft sieht sich verpflichtet, alle Bemühungen zu unternehmen, um die wissenschaftliche Erforschung des deutschen Widerstandes anzuregen, die Darstellung dieses Kapitels deutscher Geschichte zu fördern und über das „andere Deutschland“ zu informieren und dessen Vermächtnis zu bewahren.

Zukunftsorientiertes Ziel ist allerdings auch, zur Sicherung des Friedens beizutragen und im Geiste großer Teile des Widerstands für die Völkerverständigung und ein vereintes, friedliches Europa einzutreten.

Den von Kritikern des Widerstands geäußerten Thesen: „zu spät, zu dilettantisch, nur zur eigenen Ehrenrettung“ gilt es mit historischen Fakten entgegenzutreten und dadurch den Frauen und Männern des Widerstands (vereinzelt auch „Verräter“ genannt) Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

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