Klemens von Klemperer verstorben

Unser langjähriges Mitglied im Beirat der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944, Prof. Dr. Klemens von Klemperer,Northampton (Massachusetts, USA), verstarb am 23.12.2012 im Alter von 96 Jahren. Klemens von Klemperer wurde im  Jahr 2010 für seinen unermüdlichen und jahrzehnte-langen Einsatz im Zusammenhang mit der Forschung über die Hitlerdiktatur und den Deutschen Widerstand mit dem „Dorothee-Fliess-Preis für Widerstandsforschung“ geehrt.
Lesen Sie den Nachruf von Dr. Ekkehard Klausa im „Tagesspiegel“.

 

Weiterlesen ...

Preisverleihung an Frau Dr. Antje Vollmer

dff preis 13kAm 23. Februar 2013 fand im Rahmen der „XXVI. Königswinterer Tagung“ die offizielle Verleihung des mit EUR 5.000,00 dotierten „Dorothee-Fliess-Preises für Widerstandsforschung“ an Frau Dr. Antje Vollmer statt. Der Preis wurde ihr verliehen für ihre Doppelbiographie mit dem Titel:

 

„Doppelleben – Heinrich und Gottliebe von Lehndorff im Widerstand gegen Hitler und von Ribbentrop“

 

Die „Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944“ hatte Frau Vollmer bereits im Jahr 2012 für den Preis nominiert. Aus terminlichen Gründen wurde er jetzt im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Adam-Stegerwald-Haus in Königswinter übergeben.

Begrüßung und Laudatio

Imshäuser Gespräch

Wir machen aufmerksam auf das Imshäuser Gespräch am 08. März 2013, 19:00 Uhr im Herrenhaus Imshausen:

" ... diese Erde kann nie wieder ein verlässlicher Platz werden" (Zitat von Clarita von Trott zu Solz)

Frauenleben im Widerstand gegen den Nationalsozialismus und unter der Last der Erinnerung, Vortrag und Gespräch
Referentin: Dr. Frauke Geyken, Historikerin und Publizistin (Göttingen)

Weiterlesen ...

Pressemitteilung zum vierzigsten Jubiläum

Die „Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V.“ wurde am 20. Juli 1973 von jungen Familienmitgliedern aus dem Kreis der „Stiftung 20. Juli 1944“ gegründet und begeht 2013 ihr vierzigjähriges Jubiläum. Auf der „XXVI. Königswinterer Tagung“ (22.02. bis 24.02.2013) wird dies mit einem Festvortrag gewürdigt.

Die Aufgabe der „Stiftung 20. Juli 1944“ lag in der juristischen, finanziellen, und sozialen Betreuung der Hinterbliebenen und Angehörigen der Männer und Frauen, die Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime geleistet hatten und diesen Widerstand mit ihrem Leben bezahlen mussten.

In den 1960er Jahren begann die Söhne- und Töchtergeneration dieser Widerstandskämpfer, sich mit den Verbrechen des NS-Regimes auseinanderzusetzen und den Widerstand gegen das NS-Regime in Deutschland und in den ehemals vom Deutschen Reich besetzten europäischen Ländern wissenschaftlich aufzuarbeiten.

Daraus entstand die „Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V.“. Sie führt Workshops, Tagungen und Begegnungsreisen durch und wird dazu öffentlich gefördert. Die wissenschaftlichen Ergebnisse werden in der „Schriftenreihe der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V.“ im LIT-Verlag (siehe -> Aktivitäten -> Publikationen) veröffentlicht.

Von großem Wert bei der Erforschung des Widerstands sowie bei den Diskussionen auf Tagungen und Seminaren war und ist aber auch die Mitarbeit derjenigen, die aktiv am Attentat des 20. Juli beteiligt waren und dieses überlebten, sowie der Witwen, Töchter und Söhne der im Zusammenhang mit dem Datum 20. Juli 1944 Hingerichteten.

Die Forschungsgemeinschaft wird von einem Kreis von über 200 Mitgliedern getragen. Es sind Hinterbliebene, Angehörige und Freunde von im Widerstand gegen Hitler aktiven Männern und Frauen, ebenso Wissenschaftler und Vertreter des öffentlichen und politischen Lebens. Sie ist jedoch auch aufgeschlossen für politisch und gesellschaftlich Interessierte, die keinen familiären oder sonstigen direkten Bezug zum Widerstand im „Dritten Reich“ haben.

Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Am Donnerstag, dem 25. Oktober 2012 um 19:00 Uhr wird die Ausstellung:

„Von allem Leid, das diesen Bau erfüllt …“
Die Gestapo-Abteilung des Zellengefängnisses Lehrter Straße 3 nach dem 20. Juli 1944

in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin, zweite Etage, Saal A, eröffnet.

|Weitere Informationen|

Pressekontakt

Kontakt für Presseanfragen:

Franziska Hein

franziska.hein@yahoo.de